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Dow Corning engagiert sich seit langem auf dem Gebiet der Sonnenenergie und
in der Photovoltaikbranche. Dieses Engagement wird durch die Fähigkeit zur
Fertigung polykristallinen Siliziums der Hemlock Semiconductor Corporation,
einem Jointventure von Dow Corning, in Hemlock, Michigan, unterstützt. Es
spiegelt sich auch in der Erweiterung der Produktion des ersten kommerziell
erhältlichen gereinigten Siliziums (Feedstock) der „Solar-grade“-Qualität
wider, das aus metallurgischem Silizium im Dow Corning Werk in Brasilien
gewonnen wird. Dank der höheren Verfügbarkeit des Dow Corning® PV 1101 SoG
Siliziums werden Hersteller photovoltaischer Zellen mit der wachsenden
Nachfrage nach sauberer, erneuerbarer Solarenergie Schritt halten können.
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Neben der Feedstock-Entwicklung, arbeitet die auf
Solarlösungen spezialisierte Geschäftseinheit von Dow Corning an der Ausweitung
der Gesamtlösungspakete für die Solarzellenfertigung, den Modulaufbau und die
Modulinstallation. Diese Geschäftseinheit hat ihre Produktlinie um
Hochleistungsvergussmaterialien – Materialien, die für den Schutz von
Solarzellen unentbehrlich sind, – sowie die erste an die spezifischen
Bedürfnisse des chinesischen Photovoltaikmarktes zugeschnittene Dichtungsmasse
erweitert.
Ein weiteres strahlendes Beispiel für den Beitrag, den Dow Corning im Bereich
der Solarenergie leistet, kommt aus den USA, wo das größte photovoltaische
Solarkraftwerk des Landes auf der Nellis Air Force Base eröffnet wurde. Die
SunPower Corporation verwendete bei den von ihnen installierten Solarpaneelen,
die zu den insgesamt 70.000 Solarpaneelen des Solarkraftwerks zählen, eine Dow
Corning Dichtungsmasse. Der Luftwaffenstützpunkt wird 30 Prozent seines
Strombedarfs aus diesem Solarkraftwerk decken. Dank dieser 15-Megawatt-Anlage,
die eine Fläche von 75 Hektar in der Nähe von Las Vegas, Nevada, einnimmt, wird
der Kohlendioxidausstoß in den nächsten 30 Jahren um 24.000 Tonnen
zurückgehen.
„Dow Corning ist von den wachsenden Vorteilen der Solartechnologie begeistert“,
so Marie Eckstein, Vice President und General Manager von „Advanced
Technologies and Ventures“. „Wir wissen, dass unsere Produkte eine wichtige
Rolle im Hinblick auf die steigende Nutzung der Solarkraft zur Deckung des
weltweiten Strombedarfs spielen werden. So kann wiederum die globale
Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen gesenkt werden, bei gleichzeitiger
Kürzung der Energiekosten und der Kohlendioxidemissionen.“
Dow Corning unterstützt durch Sponsoring von Solarautos künftige Entwicklungen
bei der Solartechnik und trägt damit dazu bei, dass die Solarenergie als eine
saubere, nachhaltige Alternative für unsere Welt gefördert wird, und die
jüngeren Generationen dazu aufgemuntert werden, das Potenzial dieser
erneuerbaren Energiequelle zu erforschen. Im Jahr 2007 sponserte Dow Corning
Solarauto-Teams der University of Michigan in den Vereinigten Staaten und der
Istanbul Technical University (ITU) in der Türkei.
Mit finanzieller Unterstützung durch verschiedene Unternehmen, darunter Dow
Corning, entwarfen und entwickelten 150 Studenten der University of Michigan
ihr solarbetriebenes Auto und nahmen damit an der World Solar Challenge teil,
einem Rennen, bei dem das australische Outback überquert wird. Das mit diesem
Auto erreichte Ergebnis war bemerkenswert – das Team platzierte sich bei dem
1.800-Meilen-Rennen unter 33 teilnehmenden Teams auf Rang 7, obgleich sie nach
einem Unfall einen Neustart absolvieren mussten.
Auf einem anderen Kontinent beteiligte sich Dow Corning am Sponsoring des vom
Solar Car Team der ITU entwickelten „Itura“-Autos. Die Teammitglieder
laminierten ihre Solarzellen mit einer Dow Corning Beschichtung, die die Zellen
vor mechanischen Stoßeinwirkungen schützte und ihnen verbesserte
wasserabweisende Eigenschaften verlieh. Sie wählten darüber hinaus einen Dow
Corning Klebstoff zur Anbringung der Solarzellen auf der Autokarosserie, weil
dieser sogar unter widrigsten Bedingungen eine überragende Stabilität aufweist.
Das Itura-Team erreichte den zweiten Platz bei dem in der türkischen Hauptstadt
Ankara abgehaltenen Formula-G-Rennen für Solarautos. |
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